Und wie funktioniert das nun genau?
Die meisten Gefährten haben schon unfassbar viel Geld für erfolgloses Training verloren. Ich auch! Umso mehr freue ich mich, dir hier zu zeigen, warum herkömmliche Ansätze oft scheitern.
Und wie es besser geht.
Das macht die Gefährtenschmiede anders!
❌ Keine reine Manipulation von Verhalten.
Aka. Training rein über klassische Verstärkung und Strafe. Natürlich kein Leinenruck, Schreckreize, Blocken, Schlüsselwurf, Nackenstoß, Schimpfen und und und…
Aber auch keine Kekse oder Spielzeug als Belohnung. Außerhalb des Alltagstrainings immer gerne alle Kekse und Spielis der Welt! [JA, Konditionierung spielt immer eine Rolle, aber es gibt soo viel mehr darüber hinaus!]
✅ Arbeit auf Beziehungsebene mit einer Prise Psychologie – du lernst, wie intrinsische Motivation, Modelllernen, Generierungseffekt & Co. funktionieren und wie dein Hund mitmacht, weil er es selbst will.
Und zwar auf echter Augenhöhe.
❌ Kein Unterdrücken von Emotionen – auf beiden Seiten! Dein Hund darf fühlen und du auch.
Nein, du musst jetzt nicht “so tun, als wärst du sicher, weil das fürs Training wichtig ist”. Das durchschaut dein Hund sowieso und das kriegen wir eh besser hin.
✅ Ehrliche Kommunikation! Du darfst deinem Hund zeigen, wie du dich fühlst. Und er darf es dir genauso ehrlich zurückgeben. Authentizität ist key.
❌ Kein Training, das auf schnellen Gehorsam abzielt und irgendwie nur am Hundeplatz perfekt klappt – draußen dann leider gar nicht mehr.
Keine Aufforderungen mehr. Echtes Verstehen statt blindes Folgen!
Nachhaltige Veränderung: Dein Hund versteht, warum er Dinge tut, anstatt nur auf Kommandos zu reagieren. Du gibst ihm mit deiner Ankündigung einen Wissensvorsprung, durch die er selbst Erkenntnisse gelangt. Und dieses neue Verhalten zeigt er deshalb überall und immer!
Was diese Art des Trainings mit Hunden macht?
Klicke auf den Button, um dir unsere Gefährtenstimmen anzuschauen.
Was echtes Gefährtentum ausmacht?
Ein Zusammenleben auf Augenhöhe kann nicht auf Bestechung oder Zwang basieren.
Willst du eine Geschäftsbeziehung mit deinem Hund führen? Ihn fürs Mitmachen „bezahlen“ oder gar unter Druck setzen?
Also ich nicht. Und über 5000 Gefährten auch nicht. Schließlich ist er dein Sozialpartner und nicht dein Angestellter. Oder bezahlst du deinen Partner dafür, dass er den Müll rausbringt?
Echte Kooperation entsteht nicht durch Kekse oder Machtspiele. Vertrauen und Respekt füreinander sind die wichtigste Basis! Alles andere fühlt sich doch einfach falsch an. Findest du nicht?
Hunde sind nicht umsonst seit knapp 15.000 Jahren “der beste Freund des Menschen”. Yep, vor so langer Zeit wurden sie domestiziert!
Sie haben spezielle Fähigkeiten entwickelt, um uns Menschen besser zu verstehen und mit uns zu kommunizieren.
Aber das ist nicht alles!
Im Video erklärt Hochschuldozentin Nadine Andres [MSc. Psych.], warum Menschen und Hunde psychologisch so gleich funktionieren, dass sie auf Regeln, Druck oder Belohnung nahezu identisch reagieren.
Dein Hund ist ein Meister darin, dich zu dekodieren! Deine Blick- und Zeigerichtung, deine Mimik – selbst deine Absichten und Emotionen kann er mit Leichtigkeit erkennen. Er bringt genetisch alles mit, um mit seinen Menschen – mit DIR! – zusammenzuleben.
Übrigens haben Straßenhunde, die ohne Menschenkontakt aufgewachsen sind, diese Superkräfte genauso wie ein Welpe, der behütet beim Züchter aufgewachsen ist – also sagt die Wissenschaft.
Ich mein, wie cool ist das bitte?! Dein Hund will von sich aus mit dir zusammenarbeiten! Du musst ihn nur lassen.
Und genau hier liegt das Problem:
Viele Trainingsansätze zerstören diese eigene, intrinsische Motivation deines Hundes, mit dir zu kooperieren. Kekse als Bestechung, strikte Regeln, permanente Aufforderungen – und wenn das alles nicht hilft, dann müssen die Wasserflasche und Wurfschellen her.
Noch während meines Aufenthalts in der Wildtierstation in Afrika habe ich realisiert, dass es im Zusammenleben mit Tieren so viel mehr gibt als Konditionierung und Kommandos.
Darf’s mehr sein?
Darum begeben wir uns in der Gefährtenschmiede auf eine komplett andere Ebene weit über Verstärkung, Strafe und Kommandos hinaus.
Was viel wichtiger ist?
Training darf Spaß machen.
Weg mit dem Druck! Zurück zu Bauchgefühl und Authentizität.
Euer Alltag ist einzigartig. Wie könnte euer Training es dann nicht sein? Dein Leben, dein Training. Darum passt es sich komplett flexibel an EUCH und eure Bedürfnisse an – inklusive Trainingspausen.
Ihr müsst nicht zu zu 100% perfekt sein! Ganz ehrlich, das schafft doch niemand. Dein Hund wird trotzdem erkennen, dass die Orientierung an dir total sinnvoll für ihn ist. Nicht für den Keks, aber auch nicht aus Angst. Sondern weil es sich einfach richtig anfühlt.
Und weißt du, was das Beste daran ist?
Er merkt, dass du echt bist. Authentisch. Kein Drill Sergeant, kein Futterautomat. Einfach du selbst.
DAS ist Gefährtentum. Ein Hund, der mit dir durch Dick und Dünn geht, weil er es will. Weil ihr Gefährten seid – nicht Chef und Untergebener.
Fühlst du?
Worauf wartest du dann noch?
Das Training in der Gefährtenschmiede basiert auf zwei großen Säulen: Evolutionsbiologie und Psychologie.
Auf dieser Basis trainieren wir komplett ohne Kekse, aber auch komplett ohne aversive Methoden.
Wir korrigieren also nicht, verstärken allerdings auch kein erwünschtes Verhalten. Ach ja und streng genommen gibt es auch keine Kommandos – dafür so viele Signale, wie du möchtest!
“Waaaaass? Bedeutet das, die Hunde dürfen alles!?”
Ja und nein. 😊
Du lernst, wie du einen sicheren Rahmen für deinen Hund steckst, damit er von sich aus auf Ideen kommt, die sich “zufällig” mit deinen decken. 😉
Und er wird sooo stolz auf seine eigenen Ideen sein! Krasser Boost für die Souveränität und Gelassenheit. Bei euch beiden. Jackpot!
Die wichtigste Grundlage dafür? Die intrinsische Motivation deines Hundes.
Denn dass dein Hund diesen inneren Wunsch nach Kooperation mit dir in die Wiege gelegt bekommen hat, wissen wir jetzt schon. [Woher? Klick hier!]
Und yes, das gilt auch für die unabhängigen Terrier, Herdenschutzhunde und Nordischen!
Mit diesem Geschenk arbeiten wir. Ganz wichtig: MIT! Nicht dagegen.
Und hier wird es spannend: Es gibt einige psychologische Phänomene, die diese innere Motivation deines Hundes – mit dir zusammenzuarbeiten – hemmen. Wenn nicht sogar zerstören!
Zwei davon stelle ich dir heute exemplarisch vor:
Reaktanz
Einerseits wird durch die Reaktanz ein innerer Widerstand in deinem Hund ausgelöst, wenn du die Freiheit deines Hundes einschränkst – völlig egal, ob über Kommandos oder Druck.
Und yes, leider erzeugen auch Kekse einen emotionalen Druck, wenn dein Hund eigentlich lieber etwas anderes tun würde. Und über den damit einhergehenden Stress sprechen wir noch gar nicht…
Korrumpierungseffekt
Andererseits zeigt der Korrumpierungseffekt, dass extrinsische Motivatoren wie Kekse die intrinsische Motivation deines Hundes untergraben.
Was er vorher selbst gerne gemacht hat, kommt ihm ohne Bezahlung gar nicht mehr in den Sinn. Düdüm. Passiert sogar bei Menschen!
Die gute Nachricht? Gab es vorher keine intrinsische Motivation, funktionieren Kekse wunderbar. Auf Tricksen & Co. müsst ihr auf keinen Fall verzichten und könnt das problemlos auch weiter über die klassische positive Verstärkung aufbauen!
Im Alltag macht es aber Probleme! Also zumindest dann, wenn du eine lockere Leine gerne als selbstverständlichen Dauerzustand hättest statt als Trick, der max. 10m lang funktioniert. Gleiches gilt für die Orientierung im Freilauf.
Wir vermeiden diese Effekte also, indem wir auf Kekse, Druck und Aufforderungen verzichten.
➡️ Die Konsequenz daraus ist, dass das Verhalten der Hunde nicht aktiv manipuliert wird.
Stattdessen schaffen wir eine Umgebung, in der dein Hund freiwillig mitmacht, weil es sich für ihn richtig anfühlt. Du kündigst an, was jetzt passiert und er darf selbst auf seine Ideen kommen. Du bist sein Sprungbrett.
Denn der Generierungseffekt besagt: Mit selbst erarbeiteten Lösungen fühlt man sich am wohlsten. Logisch! Und gute Lösungen wendet man gerne immer wieder an. Intrinsisch motiviert!
Mit dieser Form des Trainings erfüllen wir gemäß der Selbstdeterminationstheorie die drei psychologischen Grundbedürfnisse deines Hundes nach Autonomie, Kompetenz und sozialer Eingebundenheit. Und manchmal kommen sie sogar auf die lustigsten Ideen. 😀
Authentische Kommunikation, bei der dein Hund selbst Lösungen finden und Entscheidungen treffen darf? Bester Nährboden für Souveränität. Er weiß, dass er kompetent ist. Hat er immer wieder erlebt! Das gibt ihm Sicherheit und damit auch echte Gelassenheit.
Klicke auf den Button, um zur Programmübersicht zu gelangen.






Warum das so gut funktioniert?
Verhalten, das auf intrinsischer Motivation basiert, ist stabil und langfristig zuverlässig. Es ist nicht abhängig von äußeren Faktoren wie Belohnungen oder Druck. Stattdessen entsteht eine echte Verbindung zwischen dir und deinem Hund – eine Beziehung auf Augenhöhe, die von Vertrauen und Respekt füreinander getragen wird. Und wie es so mit ganzheitlichen Veränderungen ist, berichten auch die Gefährten davon, dass sich viele Dinge “nebenbei” geändert haben:
Echte Menschen. Echte Hunde.
Trainerausbildung nach der Philosophie der Gefährtenschmiede
Das klingt spannend und du möchtest selbst als Trainer:in nach dieser Philosophie arbeiten?
Aktuell läuft der Prototyp zur Ausbildung als Gefährtenschmied:in – ab Ende 2026 soll sie offiziell starten.
Möchtest du informiert werden, sobald es Neuigkeiten gibt? Dann trag dich hier ein:
Mit dem Absenden willigst du ein, künftig E-Mails von mir zu erhalten. Du kannst diese jederzeit abbestellen.